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Brechen! Etiketten- und flexibler Verpackungsmaschinenhersteller MPS beantragt „Gläubigerschutz“

Oct 27, 2025 Eine Nachricht hinterlassen

Brechen! MPS, Hersteller von Etiketten- und flexiblen Verpackungsanlagen, beantragt „Gläubigerschutz“

 

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Kürzlich berichtete Printweek, dass das niederländische Unternehmen MPS, das auf Etiketten- und flexible Verpackungsdruckmaschinen spezialisiert ist, am 23. Oktober bei einem niederländischen Gericht einen „vorübergehenden Zahlungsaufschub“ beantragt hat, eine Maßnahme zum Gläubigerschutz.

Berichten zufolge haben mehrere wichtige Unternehmen von MPS am 23. Oktober die „vorübergehende Aussetzung der Zahlungen“ angekündigt, darunter MPS Holding, MPS Systems, MPS Service & Commissioning und MPS Supply Chain.

Im Rahmen eines niederländischen Insolvenzverfahrens können Unternehmen, die sich vorübergehend in finanziellen Schwierigkeiten befinden, beim Gericht einen „Zahlungsaufschub“ mit einer Höchstdauer von 18 Monaten beantragen. Nach der gerichtlichen Genehmigung können die Gläubiger die Schulden des Unternehmens während der Umschuldungsphase nicht mehr begleichen. Der Antrag von MPS zielt zweifellos darauf ab, sich wertvollen Spielraum zu verschaffen, mit dem Ziel, den laufenden Betrieb durch Umschuldung zu retten.

MPS wurde 1996 gegründet und ist mit mehr als 750 installierten Maschinen in rund 100 Ländern und Regionen ein etabliertes Unternehmen in der Branche. Das Unternehmen verfügt über Niederlassungen in Großbritannien, Deutschland, Asien und den Vereinigten Staaten. Mit seinem umfassenden Fachwissen und seinem globalen Einfluss im Schmalbahndruck genießt MPS bei seinem Kundenstamm einen guten Ruf. Der Ausbruch dieser Finanzkrise hat die Aufmerksamkeit auf die Herausforderungen gelenkt, mit denen dieser technologieführende Hersteller konfrontiert ist.

Trotz finanzieller Schwierigkeiten ist die Stärke von MPS im Bereich Technologie und Produktinnovation beträchtlich. Das Unternehmen konzentriert sich auf die Herstellung einer Reihe von servo{1}angetriebenen Schmalbahn--Druck- und Verarbeitungssystemen mit Technologien für Flexodruck, Offsetdruck, Siebdruck, Tiefdruck sowie digitale und hybride Flexodruckmaschinen.

Im Hinblick auf die Technologieintegration ist die EF Symjet-Hybridproduktionslinie von MPS mit der Domino N610i-Tintenstrahlmaschine ausgestattet und demonstriert damit seinen zukunftsweisenden Ansatz für die digitale-Flexo-Hybridtechnologie. Darüber hinaus umfasst das Produktportfolio eine Erweiterung für flexible Verpackungsanwendungen: -die EF Packaging Printing Unit. Es basiert auf dem Flaggschiff-EFA-Modell von MPS und integriert auf clevere Weise fortschrittliche Automatisierungs- und Mid-{6}Web-Funktionen, sodass Verarbeiter problemlos auf Shrink Sleeves, Rundum-Etiketten und In-Mold-Etikettierung umsteigen können, während Druckgeschwindigkeit, Qualität und Effizienz erhalten bleiben.

**Strategischer Übergang vom „Maschinenhersteller“ zum „Druckleistungspartner“**

Auf der jüngsten europäischen Etikettendruckmesse konzentrierte sich MPS auf die Präsentation seines neuesten strategischen Schwerpunkts: „Total Solutions“, auch „MPS Ecosystem Solution“ genannt. Dies deutet darauf hin, dass MPS den Übergang von einem einzelnen Gerätehersteller zu einem Partner anstrebt, der umfassende Druckleistungsdienstleistungen anbietet.

Michel Bos, CEO von MPS, erklärte während der Ausstellung: „Was MPS auszeichnet, ist, dass wir nicht nur ein Maschinenhersteller sind. Wir sind ein echter Druckleistungspartner für unsere Kunden. Unsere Mission ist es, kontinuierlich Innovationen zu entwickeln und die vielfältigen Herausforderungen zu meistern, mit denen Verarbeitungsunternehmen derzeit konfrontiert sind.“ Er betonte, dass die Lösungen von MPS darauf abzielen, Kunden dabei zu helfen, ihre Leistung nachhaltig und messbar zu verbessern.

Im Mittelpunkt dieses strategischen Übergangs steht das MPSConnect-Ökosystem. Richard Meedma, Global Sales Director, erklärte: „Die beste Maschine ist zwar ein guter Ausgangspunkt“, aber um wirklich über Leistung zu sprechen, muss das Fundament der Maschine solide sein. MPS bietet über seine Drucker und das MPSConnect-Ökosystem intelligente Dienste, um den langfristigen Nutzen der Digitalisierung sicherzustellen und messbare Verbesserungen im gesamten Arbeitsablauf zu erzielen.

Das MPSConnect-Ökosystem besteht aus fünf miteinander verbundenen Elementen, die Konvertern dabei helfen sollen, die digitale Transformation im Betrieb zu erreichen: Datenanalyse: Verwendung von Echtzeitdaten zur Entscheidungsfindung; Virtuelles Coaching und KI: Betriebsabläufe mit smarten Tools optimieren; MIS-Integration: Gewährleistung einer nahtlosen Verbindung mit Managementinformationssystemen; Smart Services: Bereitstellung von Ferndiagnose und vorausschauender Wartung; Partnerschaften: Betonung langfristiger, für beide Seiten vorteilhafter Beziehungen mit Kunden.

Mit dieser „Total Solutions“-Strategie möchte MPS durch Software, Services und intensive Zusammenarbeit über die reine Hardware hinausgehen und Kunden nachhaltige Wettbewerbsvorteile verschaffen.

Der Antrag von MPS auf Gläubigerschutz spiegelt zweifellos den finanziellen Druck wider, dem das Unternehmen während seines strategischen Übergangs ausgesetzt ist. Dieser Antrag bietet MPS die Möglichkeit, sich neu zu gruppieren und unter gerichtlicher Aufsicht mit Gläubigern zu verhandeln, hohe -Kostenbelastungen abzubauen und sich auf die Kommerzialisierung von Kerntechnologien und die Umsetzung seiner „Druckleistungspartner“-Strategie zu konzentrieren.

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