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2030 Niederländische Verpackungen: Eine sich verändernde Landschaft

May 22, 2026 Eine Nachricht hinterlassen

Verpackungs-„Verschiebung“ in den Niederlanden im Jahr 2030: Metalldosen 12,2 %, Karton -0,6 %, wie sollten sich Marken positionieren?

Im Jahr 2025 wird der gesamte niederländische Verpackungsmarkt 29,9 Milliarden Einheiten erreichen und bis 2030 voraussichtlich moderat auf 30,8 Milliarden Einheiten wachsen, mit einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate von 0,6 %. Unter dem Druck der strengen Kreislaufwirtschaftsvorschriften der EU werden starre Kunststoffe das größte Verpackungsmaterial bleiben, aber der Rückgang von Pappe, die Zunahme von Glas in alkoholfreien Getränken und die explosionsartige Innovation von wiederverwertbaren Materialien verändern die Verpackungslandschaft in den Niederlanden.

1. Marktüberblick: Eine stabile, aber sich verändernde niederländische Verpackungslandschaft

Im Jahr 2025 haben die fünf wichtigsten Verpackungsmaterialien in den Niederlanden jeweils ihren Anteil: starre Kunststoffe führen mit 34,1 %, gefolgt von flexiblen Verpackungen mit 25,5 %, starren Metallen mit 17,5 %, Glas mit 13,5 % und Pappe mit 9 %. In Bezug auf die Wachstumsrate werden starre Metalle von 2025 bis 2030 mit einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate von 1 % zum am schnellsten wachsenden Material werden, während Karton einem negativen Wachstumsdruck von -0,6 % ausgesetzt ist.

Marktanteil und Wachstumsrate von Verpackungsmaterialien: Starre Kunststoffe haben den größten Anteil, aber starre Metalle wachsen am schnellsten.

 

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II. Landschaft der Terminalindustrie: Lebensmittel und alkoholfreie-Getränke sind die absoluten Grundpfeiler

Die Lebensmittelindustrie ist der größte „Kunde“ niederländischer Verpackungen und verbraucht im Jahr 2025 17,6 Milliarden Verpackungseinheiten (entsprechend 58,8 %). An zweiter Stelle stehen alkoholfreie Getränke mit 5,1 Milliarden Einheiten (16,9 %). Interessanterweise haben verschiedene Branchen sehr unterschiedliche Materialpräferenzen: Lebensmittel bevorzugen starre Kunststoffe (44,3 %), alkoholfreie Getränke bevorzugen starre Metalldosen (38,8 %), während bei alkoholischen Getränken Glas dominiert wird (69,6 %).

📊 Anteil des Verpackungsmaterialverbrauchs nach Branche: Lebensmittel verwenden Kunststoff, Getränke verwenden Metalldosen, Bier und Wein verwenden Glas.

 

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III. Aufschlüsselung der fünf Hauptmaterialien einzeln

Hartplastik: Der Verbrauch wird im Jahr 2025 voraussichtlich 10,2 Milliarden Einheiten erreichen, wobei Milch- und Sojaprodukte 60,2 % des Anteils ausmachen. Allerdings werden die Niederlande ab 2025 vorschreiben, dass Einweg-Getränkeflaschen aus Kunststoff mindestens 25 % recycelten Kunststoff enthalten müssen, was bis 2030 auf 30 % ansteigen soll, was für den Markt ein zweischneidiges Schwert darstellt.

Starres Metall: Hinter dem Volumen von 5,3 Milliarden Einheiten steht die Präferenz der Verbraucher für „tragbare, leichte, recycelbare“ Dosen. Insbesondere wird erwartet, dass die Verwendung von Metalldosen in aromatisierten alkoholischen Getränken mit einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate von 12,2 % zunehmen wird,-was eng mit dem globalen RTD-Trend (Ready-to-drinktaugliche Cocktails) übereinstimmt.

Karton: Das einzige Material mit negativem Wachstum, vor allem aufgrund eines Rückgangs des Tabakkonsums. In der Lebensmittelindustrie wächst die Nachfrage nach Pappe für Nudeln und Instantnudeln um 5,7 % pro Jahr, was einen klaren Trend hin zu umweltfreundlichen Alternativen widerspiegelt.

Flexible Verpackung: Von den insgesamt 7,6 Milliarden Einheiten machen gebackene Cerealienprodukte einen Anteil von 44 % aus. Die Kategorie Kosmetik und Körperpflege wird mit einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate von 1,1 % zum am schnellsten wachsenden Segment für flexible Verpackungen werden.

Glas: Bier und Apfelwein machen 79,8 % des Glaskonsums im Segment der alkoholischen Getränke aus, während Erfrischungsgetränke mit einer jährlichen Wachstumsrate von 2,5 % voraussichtlich das am schnellsten -wachsende Untersegment-für Glas sein werden-Da Premiumisierung und Gesundheitstrends zunehmen, kehren Limonaden und Kombucha in Glasflaschen-in die Mainstream-Regale zurück.

📊 Entwicklung des Verbrauchs der fünf wichtigsten Verpackungsmaterialien von 2020 bis 2030: Hartplastik bleibt an erster Stelle, während Karton langsam zurückgeht.

 

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4. Was wollen Verbraucher? Vier Schlüsselwörter

Die Q1 2026-Umfrage von GlobalData zeigt, dass niederländische Verbraucher vier Hauptanforderungen an Verpackungen haben: Bequemlichkeit (80 % halten sie für wichtig), Nachhaltigkeit (71 %), Recyclingfähigkeit (70 %) und digitale Konnektivität (47 %). Babypflege und Lebensmittel sind mit 41 % bzw. 39 % die beiden Produktkategorien, die Verbraucher am häufigsten als „umweltfreundliche Produkte“ kaufen.

📊 Ranking der Kaufkategorien umweltfreundlicher Produkte bei niederländischen Verbrauchern: Babyprodukte und Lebensmittel sind die wichtigsten Schlachtfelder für umweltfreundlichen Konsum.

 

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5. Regulatorische -gesteuerte Transformation: EPR- und Einlagenrückgabesysteme

Die niederländische Verordnung über Verpackungsabfälle legt Recyclingziele für 2030 von 55 % für Kunststoffe, 86 % für Glas und 85 % für Pappe fest. Das Pfandrückgabesystem (DRS) deckt alle Kunststoffflaschen und Metalldosen unter 3 Litern ab, mit einem maximalen Pfand von 0,25 € pro Flasche und einer angestrebten Recyclingquote von 90 %. Diese strengen Anforderungen zwingen Marken dazu, ihre Verpackungen neu zu gestalten.

6. Innovationsfälle: Zwei Wege für lokale Marken

Ridel hat den Van de Boom-Sirup von Metalldosen auf waldbasierte Polymerkartons von SIG Terra umgestellt, wobei 95 % des Materials aus erneuerbaren Waldressourcen stammt. Eine andere niederländische Marke, Bottle Up, brachte Flaschen aus Biokunststoff auf der Basis von 100 % Zuckerrohr-auf den Markt und eliminierte damit vollständig fossile-Materialien. Diese beiden Fälle repräsentieren die beiden typischen Strategien der „Plastikreduktion“ und der „Materialsubstitution“.

 

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Der niederländische Verpackungsmarkt erscheint oberflächlich betrachtet stabil, aber im Kern beschleunigt er seine Umstrukturierung unter den drei Kräften EU-Vorschriften, Umweltbewusstsein der Verbraucher und Markeninnovation. Wer bei Fast--Marken für Konsumgüter (FMCG) zuerst ein Gleichgewicht im Rahmen der Kreislaufwirtschaft findet, wird sich bis 2030 einen frühen Vorteil auf dem niederländischen Markt verschaffen.

💡 Drei wichtige Erkenntnisse

Einblick 1: Die Revival-Dividende von Metalldosen

Metalldosen für aromatisierte alkoholische Getränke verzeichnen eine durchschnittliche jährliche Wachstumsrate (CAGR) von 12,2 %, die höchste aller Segmente. Die RTD-Kategorie (Ready-to-Drink) ist für Marken ein goldener Weg, um mit jungen Verbrauchergruppen in Kontakt zu treten.

Einblick 2: Der „Lebensmittel-Durchbruch“ von Cardboard

Im insgesamt rückläufigen Kartonmarkt wächst Karton für Nudeln und Instantnudeln jährlich um 5,7 %, was darauf hindeutet, dass der Ersatz von „Kunststoff“ durch „Papier“ ein echtes Nachfragepotenzial in den Trockenwarenkategorien bietet. Fast-{4}}Food-Marken sollten im Voraus planen.

Einblick 3: Der Gegenangriff von Glass bei Erfrischungsgetränken

Glas für alkoholfreie Getränke wächst jährlich um 2,5 % und liegt damit weit über dem Branchendurchschnitt. In Kategorien wie Premium-Wasser in Flaschen, Funktionsgetränken und Kombucha definiert Glas die visuelle Sprache von „Clean Labels“ neu.

 

 

 

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