Wie wirken sich die Eigenschaften des Oberflächenmaterials von Klebeetiketten auf die Stanzqualität aus? In einem Artikel erklärt!
Druckempfindliche Klebematerialien (PSA) sind eine Art Verbundmaterial, und das Stanzen unterscheidet sich vom Stanzen herkömmlicher Druckmaterialien. Beim Stanzen-von Papier wird beispielsweise das gesamte Material durchgeschnitten; Bei PSA-Materialien hingegen werden beim Stanzen nur das Obermaterial und die Klebeschicht durchgeschnitten, während das Trägerpapier und seine Silikonbeschichtung intakt bleiben. Dadurch wird das gestanzte Etikett zur späteren Verwendung auf das Trägerpapier geklebt. Bei der Überlegung, ob ein Etikett präzise gestanzt werden kann, ob die Kanten glatt und sauber sind, ob das Trägerpapier durchstochen ist oder raue Kanten zurückbleiben, spielen die Eigenschaften des PSA-Etikettenobermaterials eine sehr wichtige Rolle.
In diesem Artikel wird der Zusammenhang zwischen den Eigenschaften von PSA-Etikettenobermaterialien und dem Stanzen aus Sicht der Klassifizierung und Eigenschaften von PSA-Etikettenobermaterialien erläutert und als Referenz für den Leser beschrieben, wie der Stanzprozess optimiert werden kann.
Klassifizierung und Eigenschaften von PSA-Etikettenoberflächenmaterialien
Im Bereich der PSA-Etiketten lassen sich häufig verwendete Obermaterialien im Allgemeinen in zwei Kategorien einteilen: Obermaterialien aus Papier und Obermaterialien aus Folie.

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Obermaterial aus Papier
Klebeetiketten aus Papier sind für verschiedene Druckverfahren geeignet, leicht zu reißen, atmungsaktiv und besser für den Einsatz in trockenen Umgebungen geeignet. Papiermaterialien selbst haben keine wasserdichten oder öl{1}beständigen Eigenschaften, aber Prozesse wie die Laminierung können Papier bis zu einem gewissen Grad wasser--beständig und öl-beständig machen. Zu den gängigen Papierobermaterialien gehören Offsetpapier, beschichtetes Papier, holografisches Papier, Aluminiumfolienpapier, Sicherheitspapier, Kraftpapier und strukturiertes Papier.
Unter ihnen hat beschichtetes Papier eine glatte Oberfläche, eine starke Farbwiedergabe und eine gute Druckanpassungsfähigkeit, aber die Textur ist relativ spröde und beim Stanzen kann es zu Kantenschäden oder Ausfransen kommen. Kraftpapier hingegen weist eine hohe Festigkeit und Zähigkeit auf und ist verschleißfest, aber seine Oberfläche ist rau, die Tintenaufnahme ist stark und beim Stanzen können Papierreste entstehen, die den Stanzschnitt blockieren und die Schnittgenauigkeit beeinträchtigen.
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Film-Obermaterial
Folienmaterialien haben eine gute Wasser- und Ölbeständigkeit, eine glatte Oberfläche und sind leicht zu bedrucken. Sie zeichnen sich durch eine hohe Witterungs- und Korrosionsbeständigkeit aus und gewährleisten so eine langfristige Stabilität und Klarheit der Etiketten. Sie eignen sich daher ideal für hochwertige Produkte und Etiketten für die Langzeitlagerung. Zu den gängigen Folienobermaterialien gehören PET (Polyethylenterephthalat), PP (Polypropylen) und PE (Polyethylen).
Unter anderem weist PET-Obermaterial eine ausgezeichnete chemische Beständigkeit, eine hohe Temperaturbeständigkeit und mechanische Festigkeit auf, mit guter Dimensionsstabilität und geringer Verformung beim Stanzen. Aufgrund seiner hohen Härte verursacht es jedoch einen größeren Verschleiß an den Stanzwerkzeugen. PP-Obermaterial ist weich, flexibel und hat eine gute Faltfestigkeit, kann jedoch beim Stanzen kleben, was zu Schwierigkeiten bei der Abfallentfernung führt. PE-Obermaterial weist eine niedrige Oberflächenspannung und eine schlechte Haftung auf und erfordert nach dem Stanzen eine spezielle Behandlung, um die Haftungsleistung des Etiketts sicherzustellen.
Spezifischer Einfluss der Obermaterialeigenschaften auf die Stanzqualität.-
Die physikalischen und chemischen Eigenschaften des Obermaterials beeinflussen die Stanzqualität in mehrfacher Hinsicht.

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Dicke und Gleichmäßigkeit
Die Dicke des Obermaterials hat direkten Einfluss auf die Stanztiefe. Je dicker das Obermaterial ist, desto einfacher lässt es sich stanzen. Umgekehrt gilt: Je dünner das Material, desto wahrscheinlicher ist es, dass es das Trägerpapier durchschneidet. Daher hat die Dicke des Obermaterials direkten Einfluss auf die Auswahl der Stanzwerkzeuge und die Einstellung des Stanzdrucks. Wenn Sie beispielsweise ein PET-Obermaterial mit einer Dicke von 0,1 mm stanzen, ist es notwendig, eine Stanzklinge mit einem kleineren Klingenwinkel und höherer Härte zu wählen und den Stanzdruck präzise zu steuern, um die Schnittqualität sicherzustellen.
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Flexibilität und Härte
Die Flexibilität und Härte des Obermaterials bestimmen seine Verformung während des Stanzvorgangs und den Verschleiß der Werkzeuge. Beispielsweise erleichtert die Flexibilität des PP-Obermaterials die Erzeugung ungleichmäßiger Kanten beim Stanzen von Etiketten mit komplexen Formen; wohingegen die hohe Härte des PET-Oberflächenmaterials dazu führt, dass die Stanzklinge schneller stumpf wird und das Werkzeug häufiger ausgetauscht werden muss.
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Oberflächenglätte
Die Oberflächenglätte des Obermaterials beeinflusst die Reibung und die Abfallentfernung beim Stanzen. Materialien mit glatter Oberfläche, wie beispielsweise beschichtetes Papier, haben eine geringere Reibung mit den Schneidwerkzeugen und sind relativ leicht zu schneiden, können jedoch Probleme bei der Trennung des Etiketts vom Trägerpapier verursachen. Materialien mit rauer Oberfläche wie Kraftpapier helfen bei der Abfallentfernung, können jedoch beim Schneiden Papierreste erzeugen, die die Qualität des Stanzens und die Sauberkeit der Ausrüstung beeinträchtigen.
Optimierung von Stanzprozessen basierend auf den Eigenschaften des Obermaterials
Um den Einfluss unterschiedlicher Eigenschaften des Obermaterials auf die Stanzqualität zu berücksichtigen, sollten gezielte Optimierungsanpassungen am Stanzprozess auf der Grundlage der spezifischen Eigenschaften des Obermaterials vorgenommen werden.

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Werkzeugauswahl
Wählen Sie das passende Stanzwerkzeug basierend auf der Härte und Dicke des Belagmaterials. Für Papierdeckschichten können Kohlenstoffstahlmesser gewählt werden, da ihre Schärfe und Verschleißfestigkeit die Stanzanforderungen allgemeiner Papiermaterialien erfüllen können; Für Folienbeschichtungen sollten härtere Messer mit schärferen Kanten, wie z. B. Hartmetallmesser oder Wolframstahlmesser, gewählt werden, um Schnittgenauigkeit und Werkzeuglebensdauer zu gewährleisten. Gleichzeitig kann beim Schneiden flexiblerer Beläge der Messerwinkel leicht reduziert werden, um die Schnittleistung zu verbessern.
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Die-Schnittdruck und Geschwindigkeit
Die genaue Steuerung von Stanzdruck und -geschwindigkeit ist der Schlüssel zur Sicherstellung der Stanzqualität. Beispielsweise kann beim Stanzen von PET-Beschichtungen der Stanzdruck auf 8–10 MPa eingestellt und die Stanzgeschwindigkeit auf 20–30 m/min geregelt werden, um bessere Stanzergebnisse zu erzielen.
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Abfallentsorgung
Entsprechend den Eigenschaften der verschiedenen Verkleidungen entsprechende Abfallentsorgungsprozesse einführen. Tragen Sie bei Folien, die zum Anhaften neigen, eine Antihaftbeschichtung auf die Abfallentsorgungswalzen auf, um die Effizienz der Abfallbeseitigung zu verbessern. Fügen Sie bei Papierdeckschichten, bei denen leicht Papierreste entstehen, eine Vakuumvorrichtung hinzu, um die beim Stanzen entstehenden Papierreste umgehend zu entfernen.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass es in der tatsächlichen Produktion notwendig ist, auf die Kompatibilität der Eigenschaften des Deckmaterials und des Stanzprozesses zu achten, die Erfahrungen kontinuierlich zusammenzufassen und die Qualität und Effizienz der Etikettenproduktion zu verbessern.

