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Tetra Pak investiert 500 Millionen in Schweden, um eine Pilotanlage zu bauen und beschleunigt damit die „aluminiumfreie“ Revolution in der Verpackungsindustrie!

Jan 27, 2026 Eine Nachricht hinterlassen

Tetra Pak investiert 500 Millionen in Schweden in den Bau einer Pilotanlage und beschleunigt damit die „aluminiumfreie“ Revolution in der Verpackungsindustrie!

 

 

In der Entwicklung der globalen Verpackungsindustrie war die Balance zwischen Frischhalteleistung und Umweltfreundlichkeit schon immer eine unüberbrückbare Lücke. Als führendes Unternehmen im weltweiten Verpackungssektor für flüssige Lebensmittel kündigte Tetra Pak mit seinem jüngsten strategischen Schritt der Welt beinahe den Beginn des „voll{2}}papierbasierten-Zeitalters in der Verpackungsindustrie an. Tetra Pak gab offiziell bekannt, dass es 60 Millionen Euro (ca. 500 Millionen Yuan) in den Bau einer brandneuen Pilotanlage an seinem Hauptsitz in Lund, Schweden, investieren wird.

Hierbei handelt es sich nicht nur um eine Erweiterung der Produktionskapazität, sondern um eine technologische Revolution, die auf die zugrunde liegende Logik aseptischer Kartonmaterialien abzielt. Die Kernaufgabe dieser Pilotanlage besteht darin, die Industrialisierung der papierbasierten Barrieretechnologie zu beschleunigen. Um sicherzustellen, dass verderbliche Flüssigkeiten wie Milch und Saft ohne Kühlung mehrere Monate bis sogar ein Jahr haltbar sind, waren aseptische Kartons lange Zeit auf eine ultradünne Schicht Aluminiumfolie als Barriere gegen Sauerstoff und Licht angewiesen.

 

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Allerdings geht der Produktionsprozess von Aluminiumfolie mit hohen CO2-Emissionen einher und der Recycling- und Trennungsprozess nach der Entsorgung steht vor extrem hohen technischen Hürden. Die Investition von Tetra Pak zielt darauf ab, Aluminiumfolie vollständig durch nachhaltigere Barrierematerialien auf Papier--Basis zu ersetzen und Verpackungsmaterialien von einer „drei-Schichtstruktur“ auf eine „doppel{3}}Schichtstruktur zu vereinfachen.

Durchbruch technischer Engpässe: Verpackungen „grüner“ und „stärker“ machen

Die Dekarbonisierungstransformation der Verpackungsindustrie ist keine Multiple-{0}}Choice-Frage mehr, sondern eine Pflichtfrage. Auf die meisten Lebensmittel- und Getränkehersteller steigt der Druck seitens des Einzelhandels, der Regulierungsbehörden und der Endverbraucher. Obwohl herkömmliche Aluminiumfolienmaterialien eine hervorragende Leistung aufweisen, sind sie aufgrund ihrer hohen CO2-Emissionsintensität, starken Kostenschwankungen bei internationalen Aluminiumpreisen und komplexen Recyclingprozessen nach und nach zu einem „Schmerzpunkt“ in der Industriekette geworden.

Das neue papierbasierte Barrierematerial von Tetra Pak ermöglicht einen Schritt{1}}zu{{2}Schritten Verbesserung der Umweltleistung und gewährleistet gleichzeitig die Lebensmittelsicherheit und Haltbarkeit. Laut einem vom Carbon Trust validierten Lebenszyklusmodell kann diese neue papierbasierte Alternative den gesamten CO2-Fußabdruck im Vergleich zu herkömmlichen aseptischen Verpackungen mit Aluminiumfolie deutlich um 43 % reduzieren.

Intuitivere Daten liegen in der Änderung des Materialanteils. Durch das Entfernen der Alufolie erhöht sich der Papieranteil in der Verpackung auf ca. 80 %. Wenn pflanzenbasierte Polymere anstelle herkömmlicher erdölbasierter Kunststoffe weiter kombiniert werden, steigt der Anteil rückverfolgbarer erneuerbarer Materialien im Gesamtpaket auf unglaubliche 92 %. Das bedeutet, dass der zukünftige Getränkekarton eher einem „Produkt der Natur“ ähneln wird als einem Stapel industrieller Synthese.

Vom Labor bis zur Industrialisierung: der strategische Aufbau der Versuchsproduktionsanlage in Lund

Tetra Pak weiß, dass jeder Durchbruch im Labor nur ein Luftschloss ist, wenn in der industriellen Produktionslinie keine stabile Produktion erzielt werden kann. Der Bau einer Pilotanlage im südschwedischen Lund hatte daher weitreichende strategische Überlegungen. Lund ist nicht nur die Heimat des Forschungs- und Entwicklungsteams von Tetra Pak, sondern liegt auch in der Nähe von Schwedens führender Universität Lund.

Hier kann Tetra Pak erstklassige, hochmoderne Testeinrichtungen wie das MAX IV Synchrotron Radiation Laboratory nutzen, um die Leistung von Barrierematerialien auf molekularer Ebene zu beobachten. Die neue Pilotanlage wird als Brücke zwischen Forschung und Markt dienen und es Kunden ermöglichen, vollständige -Link-Tests in einer realen Produktionsumgebung durchzuführen, bevor sie sich auf groß angelegte kommerzielle Anwendungen festlegen. Von der Beschichtung und Formung der Barriereschicht bis hin zum Hochgeschwindigkeitsbetrieb der Abfüllmaschine wird jede Verbindung in der Praxis getestet.

Joachim Tuvisson, Vizepräsident für Materialien und Verpackung bei Tetra Pak, macht deutlich: „Die Bedeutung dieser Anlage besteht darin, dass sie Technologie über die Theorie hinaus bringt. Kunden können aus erster Hand sehen, wie sich dieses neue Material in der tatsächlichen Abfülllinie verhält, was Vertrauen für größere kommerzielle Umstellungen schafft.“

Es wird berichtet, dass die Fabrik voraussichtlich im ersten Quartal 2027 offiziell mit der Probeproduktion beginnen wird und dann die ersten Pionierkunden aus der ganzen Welt empfangen wird.

Fußabdrücke der First Mover: Praktische Überprüfung von Saftriesen

Tatsächlich hat die Vision von Tetra Pak bereits einen erfolgreichen Präzedenzfall. Im Dezember letzten Jahres ging Tetra Pak eine Partnerschaft mit García Carrión, einem bekannten spanischen Getränkegiganten, ein, um die weltweit erste Saftverpackung mit papierbasierter Barrieretechnologie auf den Markt zu bringen. Diese innovative Lösung, angewendet auf eine sterile, schlanke, blattförmige 200-ml-Karton, wurde in mehreren Märkten in Umlauf gebracht und hat in der Branche starke Resonanz hervorgerufen.

Für García Carrión ist diese Zusammenarbeit ein wesentlicher Bestandteil seiner „360-Grad-Nachhaltigkeitsstrategie“. Der Präsident des Unternehmens, Don Jose García Carrión, sagte, dass es für die Marke als Marke mit einer 135-jährigen Geschichte darauf ankommt, die Abhängigkeit von fossilen-basierten Materialien zu verringern und gleichzeitig die Qualität des Safts sicherzustellen.

Messungen haben gezeigt, dass neue papierbasierte Verpackungen Sauerstoff, Licht und Feuchtigkeit effektiv isolieren können und dass ihre Frischhaltungsleistung mit der herkömmlicher Verpackungen vergleichbar ist. In den Augen der Verbraucher ist dieses Produkt mit höherem „Papieranteil“ und einfacherem Recycling jedoch offensichtlich attraktiver.

 

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Tatiana Lisetti, Executive Vice President of Packaging Solutions bei Tetra Pak, ist zuversichtlich: „Wir beweisen, dass nachhaltige Innovation keine Laboreinrichtung ist. Durch die enge Zusammenarbeit mit führenden Unternehmen sind wir in der Lage, diese neuen Technologien über Märkte und Kategorien hinweg zu fördern und gleichzeitig sicherzustellen, dass Funktionalität und Qualität nicht beeinträchtigt werden.“

Änderung des Recyclingsystems: Vereinfachung für eine bessere Kreislaufwirtschaft

Neben der Reduzierung des CO2-Fußabdrucks ist ein weiterer wichtiger Beitrag der neuen Technologie von Tetra Pak ihr Beitrag zum Recyclingsystem. Bei herkömmlichen Recyclingprozessen müssen Papierfasern, Polymere und Aluminiumfolien in Kartons aufwändig entfernt werden. Tetra Pak hat die Struktur von drei Materialien auf zwei Arten von Papier und Polymer vereinfacht und so die Schwierigkeit des Recyclings erheblich reduziert.

Mit der bestehenden Recycling-Infrastruktur ermöglicht dieses neue Design höhere Papierfaser-Recyclingraten und produziert gleichzeitig reinere Nicht-Faserkomponenten. Dieser „Design for Recycling“-Ansatz konzentriert sich genau auf die weltweit immer strengeren Beschränkungen für Kunststoffverpackungen und die Richtlinien zur Ressourcenzirkulation.

Die Investition in die schwedische Pilotanlage ist nur die Spitze des Eisbergs der großen Ambitionen von Tetra Pak. Tetra Pak hat sich den klaren Plan gesetzt, bis 2030 jährlich rund 100 Millionen Euro in die Forschung und Entwicklung nachhaltiger Verpackungen zu investieren. Im Bereich der Verpackungen für flüssige Lebensmittel verändert sich die Dimension des Wettbewerbs grundlegend: Zukünftige Gewinner sind nicht mehr nur Kostenkontrolleure, sondern Durchbrüche in der Materialwissenschaft.

Für Molkerei- und Getränkeunternehmen auf dem chinesischen Markt ist der Schritt von Tetra Pak ein klares Signal: Die grüne Transformation der Lieferkette ist in tiefe Gewässer vorgedrungen. Von „aluminiumbasiert“ bis „aluminiumfrei“, von „nicht{3}erneuerbar“ bis „hoch{{4}anteilig, pflanzlich-: Verpackungen sind nicht mehr nur ein Behälter, sie sind selbst ein zentraler Bestandteil der CO2-Reduktionsziele des Unternehmens.

Das 60-Millionen-Euro-Wettbewerb von Tetra Pak ist eine Wette auf eine reinere Erde und eine Wette auf die Führungsspitze der Lebensmittelverpackungstechnologie im nächsten Jahrzehnt. Mit dem Start der Probeproduktion im Jahr 2027 könnte die Verpackungsindustrie ihr eigenes „Faserzeitalter“ einläuten.

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