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Ein Trick, um tödliche Probleme zu lösen: Alten Heidelberger Druckmaschinen wird ein „Jugendschub“ verliehen

Jul 28, 2026 Eine Nachricht hinterlassen

Ein Trick, um tödliche Probleme zu lösen: Alten Heidelberger Druckmaschinen wird ein „Jugendschub“ verliehen

 

Viele alte Heidelberger Druckmaschinen laufen noch immer auf Hochtouren, doch ihre Produktionseffizienz und Qualität können den hohen Ansprüchen der Kunden von heute nicht mehr gerecht werden. Das schwerwiegendste Problem ist das Potenzial für leere Seiten in fertigen Produkten, was unermessliche Auswirkungen auf den Ruf von Druckunternehmen haben kann.

Aktuelle Situationsanalyse

Der Hauptgrund für leere Seiten ist, dass die meisten alten Heidelberg-Druckmaschinen nur mit einem einzigen mechanischen Doppelblattdetektor ausgestattet sind und nicht mit fortschrittlichen Ultraschall-Doppelblattsensoren aufgerüstet wurden. Der mechanische Detektor funktioniert durch manuelles Einstellen eines Schalters basierend auf der Papierdicke, um Doppelblätter zu erkennen, was die folgenden Nachteile hat:

(1) Bei unterschiedlichen Papierstärken sind vor dem Drucken manuelle Anpassungen erforderlich, was zu einer geringeren Produktionseffizienz führt.

(2) Bei dünnerem Papier weisen mechanische Detektoren größere Fehler auf und Doppelblätter werden leicht übersehen. Wenn Post-Prozesse diese nicht rechtzeitig erfassen, landen sie als leere Seiten im Endprodukt.

Durch das Hinzufügen eines Ultraschall-Doppelblattsensors können diese Probleme leicht gelöst werden.

Verbesserungsmethode

Schauen wir uns zunächst kurz an, wie ein Ultraschall-Doppelblattsensor funktioniert. Es sendet vom Sender Ultraschallwellen aus, die nach dem Durchgang durch das Papier auf der anderen Seite empfangen werden. Bei Doppel- oder Mehrfachblechen ist das empfangene Signal deutlich schwächer als bei Einzelblechen. Der Sensor erkennt anhand der Signalstärke, ob es sich um ein Einzel- oder Doppel-/Mehrfachblatt handelt.

Mittlerweile setzen viele Unternehmen auf diese Ultraschallsensoren. Hier sind zwei typische Beispiele, gefolgt von einer empfohlenen Lösung speziell für alte Heidelberg-Druckmaschinen.

01/ Fall Eins

In diesem Fall wird das vom Ultraschallsensor erkannte Doppelblattsignal als Stromquelle für einen Näherungsschalter verwendet. Der Schalter funktioniert während der Feeder-Einstellzeit. Wenn sich der Einzug anzupassen beginnt und der Sensor Doppel- oder Mehrfachblätter erkennt, sendet der Schalter ein Signal an den Steuerkreis der Maschine, stoppt den Einzug und belässt die Doppel-/Mehrfachblätter im vorderen Register.

02/ Fall Zwei

Dieser Ansatz programmiert die SPS mit Kontrollpunkten für jedes Teil. Zusätzlich zum Ultraschallsensor verfügt es über einen magnetischen Sensormechanismus zur Erkennung von überlappendem Papier durch Programmierung, um Doppelblattprobleme genau zu erkennen.

Beide Lösungen überwinden die Schwächen mechanischer Detektoren und erkennen Doppelblätter effektiv. Bei alten Heidelberg-Druckmaschinen haben diese Lösungen jedoch klare Nachteile:

(1) Neben dem Ultraschallsensor und seiner Halterung müssen zusätzliche Geräte angeschafft werden, was kostspielig ist;

(2) Es sind separate Steuerkreise mit komplexer Verkabelung erforderlich, was die Wartung mühsam macht;

(3) Durch einfaches Anhalten des Einzugs besteht immer noch die Gefahr, dass Doppelblätter unsachgemäß in die Maschine eingezogen werden.

Optimierte Lösung

Abbildung 1 zeigt den Ultraschall-Doppelblattsensor, der in neuen Heidelberg-Modellen installiert ist. Unser Unternehmen kann dies genau nachbilden. ...

 

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Abbildung 1 zeigt den Ultraschall-Doppelblattsensor des neuen Modells.

(1) Zuerst haben wir uns für den Kauf des Ultraschall-Doppelblattsensors von Pepperl+Fuchs (UDC-18GM50 oder DBK-4/CDD) entschieden und die entsprechende Halterung angefertigt;

(2) Dann haben wir den Sensor mithilfe der bereits an der Maschine vorhandenen Befestigungslöcher installiert (Abbildung 2) und den Abstand zwischen Sender und Empfänger des Sensors gemäß dem in Abbildung 3 gezeigten Standard angepasst.

 

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Abbildung 2: Installation des Ultraschall-Doppelblattsensors

 

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Abbildung 3 Anpassen des Standardabstands an beiden Enden

(3) Schließen Sie die Leitungsnummern des Ultraschall-Doppelblattsensors gemäß dem entsprechenden Schaltplan an (Senderstecker und Empfängerstecker werden direkt angeschlossen);

(4) Aktualisieren Sie die Druckerkonfigurationstabelle, rufen Sie das Funktionssymbol des Ultraschall-Doppelblattsensors auf und wählen Sie es aus.

Drucktest

Kleben Sie zwei Blätter Papier manuell zu einem „Doppelblatt“ zusammen und mischen Sie es für einen regelmäßigen Drucktest in einen normalen Papierstapel. Sie können sehen, dass, wenn das Doppelblatt die vordere Führung erreicht, der Ultraschall-Doppelblattsensor einen Alarm auslöst, das Gerät den Einzug automatisch stoppt und der Stoppfinger das „Doppelblatt“ sofort gegen die vordere Führung drückt. Die schwingenden Zähne öffnen sich und hören auf, Papier zu greifen, und sowohl der Einzug als auch der Computerbildschirm zeigen einen Doppelblattfehler an. Dadurch kann die Maschine normal laufen, während der Doppelblattfehler erkannt wird, wie in Abbildung 4 dargestellt.

 

4e0b2e84e0368a2cbd95fb1de25993a.pngAbbildung 4 Erkennung von Doppelblattanomalien

Die obige Lösung erfordert lediglich den Kauf eines Ultraschall-Doppelblattsensors und die Anfertigung der entsprechenden Halterung (Heidelberg bietet einen kompletten Bausatz an). Es ist kein zusätzlicher Schaltungsentwurf erforderlich (Sie können die vorhandene Schaltung verwenden). Indem Sie die reservierten Funktionen und Löcher älterer Heidelberg-Druckmaschinen nutzen, können Sie die Schwachstellen mechanischer Doppelblattdetektoren perfekt lösen. In der Produktion sind keine Anpassungen erforderlich, so dass alte Heidelberg-Druckmaschinen wieder die Effizienz und Qualitätskontrolle wie neu erlangen und das hinzugefügte Gerät sich anfühlt, als wäre es ab Werk serienmäßig.

 

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